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Radiointerview mit Michael Rohrbach zum Börsengang der AVW
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Wohnpark an der Saline eröffnet – Neun Millionen investiert
Der Trend: Die Senioren wollen im Alter aktiv bleiben, Angebote wahrnehmen und deshalb nahe an der Innenstadt wohnen. Ein starkes Argument für ihr Haus, meint Leiterin Claudia Ahrens: „Unsere Lage direkt am Lambertiplatz zieht Bewohner an, man ist in zwei Minuten in der Innenstadt.“ 112 Plätze bietet die Anlage, 86 davon in Einzelzimmern. Mehr als die Hälfte ist schon vergeben. Insgesamt neun Millionen Euro hat die agitalis AG investiert, Lüneburg ist der vierte Standort des Flensburger Betreibers von Seniorenresidenzen. 45 Mitarbeiter kümmern sich um die Bewohner, der Wohnpark bietet neben Friseur, Nähstube und Kiosk auch ein Restaurant. Zur Eröffnung kamen Bürgermeister Eduard Kolle und Frank Albrecht, Aufsichtsratsvorsitzender des Bauträgers Albrecht Vermögensverwaltungs-Aktiengesellschaft.
Hotel Golden Tulip Hamburg Aviation feierte in Finkenwerder Grand Opening mit 30 Gästen (job).
Die niederländische Hotelkette Golden Tulip verfügt weltweit bereits über 630 Hotels mit rund 58.000 Zimmern. Am vergangenen Donnerstag nun kamen noch einmal 170 Zimmer hinzu, denn das Unternehmen eröffnete mit 300 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Kultur das Golden Tulip Hamburg Aviation in unmittelbarer Nachbarschaft zum Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder. Die Bauzeit des rund 18 Millionen Euro teuren Neubaus betrug letztlich nur zehn Monate. Nach Meinung von Golden-Tulip-Präsident Hans W. R. Kennedie ist auf der Finkenwerder Rüschhalbinsel eines der am schönsten gelegenen Hotels in Norddeutschland entstanden. Einerseits biete es einen unvergleichlichen Blick auf die Elbe und die dort stattfindende Schifffahrt, andererseits den Ausblick auf die schönsten Hamburger Stadtteile auf der anderen Elbseite. Das Hotel verfügt sogar über einen eigenen Fähr-Anleger.
(wd). Nach einer Planungsphase von fast 15 Jahren und einer Bauphase von nur zehn Monaten wird das Vier-Sterne-Hotel „Golden Tulip Hamburg Aviation“ in Hamburg-Finkenwerder, Hein-Saß-Weg 40, am morgigen Donnerstag, 1. März, im Beisein von 300 geladenen Gästen offiziell eingeweiht.
Das Golden Tulip Hamburg Aviation bietet seinen Gästen täglich ab 6 Uhr Frühstücksbuffet, von 10 bis 22 Uhr durchgehend internationale Spezialitäten sowie Kaffee und Kuchen in seinem „Branche Restaurant By the River“. Sowohl im Restaurant als auch in der Bar, Lounge und im Sommer auf der Terrasse sind Gäste von auswärts jederzeit willkommen.
Alle für die Öffentlichkeit zugänglichen Räume liegen ebenerdig. Dazu gehören auch die fünf Veranstaltungsräume, deren größter mit 240 Quadratmetern bis zu 250 Personen fasst. Alle Veranstaltungsräume sind – wie übrigens auch die Hotelzimmer – mit modernster Kommunikations- und Medientechnik ausgerüstet und darüber hinaus standardmäßig mit Beamer, W-Lan und elektronischer Leinwand ausgestattet.
Für die Hotelgäste stehen auf fünf Etagen 170 Zimmer, darunter fünf Suiten, zur Verfügung. In jedem Zimmer befindet sich ein Bildschirm mit schnurloser Tastatur auf dem Schreibtisch, an dem der Gast alle erdenklichen Informationen erhält, angefangen bei der Speisekarte des Hauses bis hin zu den Fahrplänen der Fähren direkt am Anleger vor dem Hotel. Auch das Abrufen der eigenen Mails sowie die Auswahl unterschiedlichster TV-Kanäle und Spielfilme ist problemlos am Bildschirm möglich.
Im sechsten Staffelgeschoß des Hotels befinden sich der Fitness- und Wellness-Bereich sowie Technik- und Büroräume.
Vegesack – Als „sehr offenes, einladendes, Licht durchflutetes Gebäude das die Kunden anziehen wird“, beschrieb AVW-Geschäftsführer Michael Rohrbach letzte Woche die Markthalle, die „spätestens ab Mitte März“ auf dem Sedanplatz errichtet und Anfang Dezember dann eröffnet wird.
Auf einer Gesamtfläche von 1800 Quadratmetern werden frische Produkte zum Kauf, aber auch zum Verkosten angeboten werden. Dazu zählen italienische und griechische Spezialitäten, eine Vinothek mit Wein, Spirituosen, Zigarren und Konfiserieprodukten, asiatische Spezialitäten, Kondidorei- und Backwaren, Fleisch- und Wurstspezialitäten, Fischspezialitäten und Meeresfrüchte sowie Blumen und eine Pasteria mit Nudelgerichten.
Parallel zum Bau der Markthalle wird der Sedanplatz neu gestaltet. Dafür stehen ca. 2,4 Millionen Euro zur Verfügung, die bereits 2003 im Rahmen der Programmplanung Vegesack durch die Wirtschaftsförderungsausschüsse bewilligt worden waren.
Rendsburg/org –Am Donnerstag, 17. August, ist es endlich soweit: Pünktlich um 8 Uhr wird die Schiffbrücken Galerie eröffnet.
Dann wird der imposante Glaspalast mit 4600 Quadratmetern Verkaufsfläche eröffnet, der zusätzlich noch 350 Quadratmeter für Gastronomie, 430 Quadratmeter für Büros und 123 Parkplätze stellt. Hauptmieter sind, wie mehrfach berichtet, die Bekleidungsunternehmen H&M und C&A. Zudem finden in der Schiffbrücken Galerie unter anderem die Buchhandlung Reichel, Backeria, Buddelei, Barmer, Schuhhaus Reno und ein Asia-Restaurant ein neues Zuhause.
Die Eröffnungsfeierlichkeiten dauern von Donnerstag bis zum Sonnabend – mit Live-Musik, Marktschreiern, einer Foto-Aktion und vielen Angeboten der Galerie-Mieter. Aber auch die Nachbarn schließen sich der Feier an.
Richtfest für "Golden Tulip Aviation Hotel" - Fährlinien bringen die Gäste autofrei in die Innenstadt - Stellvertreter vom "Grand Elysée" wird Direktor "Eins steht fest", sagte Investor Frank H. Albrecht: "Der Blick von Finkenwerder auf das Nordufer der Elbe mit seinen grünen Hängen und weißen Villen ist schöner als der umgekehrte." Insofern ist die Lage für das neue Hotel zwischen Airbus-Technologiepark und Airbus-Werk gut gewählt. Jetzt weht auf dem Bau der Richtkranz. Zum Jahreswechsel 2006/2007 soll das "Golden Tulip Aviation Hotel" auf der Rüschhalbinsel in Betrieb genommen werden. Albrecht, der sich jüngst vom Vorstandsvorsitz der von ihm gegründeten AVW Albrecht Vermögensverwaltungs AG auf den Aufsichtsratsvorsitz zurückzog, hatte stets angestrebt, dort "ins neue Jahr tanzen" zu wollen.
Für eine Investitionssumme von rund 18 Millionen Euro entsteht am südlichen Elbufer ein Hotel in der Viersternekategorie mit 165 Zimmern und fünf Suiten. Ein Restaurant, eine Bar, ein Fitneßraum und Konferenzräume für größere Veranstaltungen gehören zur Ausstattung des fünfstöckigen Gebäudes, über dessen Form und Aussehen es lange Auseinandersetzungen gegeben hatte. Dadurch verzögerte sich der Bau, dessen Plan in den Streit um Fassaden aus Glas und Stahl kontra Backstein geraten war, immer wieder. Doch nun geht es zügig voran: Nach der Grundsteinlegung im Februar soll das Haus in zehn Monaten fertig sein.
Golden Tulip Hospitality is proud to announce the attainment of the highest structural point of the Golden Tulip Hamburg Aviation construction. This was marked with a Topping Off Ceremony which was held on July 10th in Hamburg Finkenwerder, Germany.
Approximately 100 guests — comprised of builders, Golden Tulip employees, community leaders and city, hospitality and construction officials — attended the Golden Tulip Hamburg Aviation Topping Off Ceremony, which was held on the campus grounds where the new state-of-the-art facility is being constructed.
The completion of the Golden Tulip Hamburg Aviation is expected in the coming months and the hotel will open its doors end of 2006.
Located at the shore of the river Elbe and in close proximity of the Airbus site the Golden Tulip Hamburg Aviation will offer business and leisure guests 170 modern air-conditioned rooms with all necessary amenities such as Flatscreen TV and a high innovated Internet system, air-conditioned conference area featuring modern meeting equipments, dining facilities, relax and wellness areas as well as state of the art infrastructure and ambience.
The Golden Tulip Hamburg Aviation will be fully implemented with Golden Tulip’s latest concepts and systems, which in combination with the spectacular location of the hotel; will lead to enhanced value generating outstanding revenues.
The realization of the property is conducted by AVW AG in cooperation with their financial partners Hannover Leasing GmbH & Co. KG und IVG Immobilien AG. Golden Tulip Hospitality will operate the Golden Tulip Hamburg Aviation.
Mr. Frank H. Albrecht, Chairman of the Supervisory Board of AVW AG comments: “This project is an important moment for the location of the Airbus site but also for the entire city. It will house clients from Airbus and at the same time create further employment opportunities in the region.”
Mr. Dierk Ernst, Managing Director of Hannover Leasing adds: “The Golden Tulip Hamburg Aviation will be the most beautiful Hotel with the best location in Hamburg. Seeing the boats float by on the terrace – that has something special.”
Mr. Ulrich Krehahn, Location manager of Airbus Germany GmbH informs: “On a daily basis Airbus welcomes 240 guests of which 30% need overnight accommodation in the area. The Golden Tulip Hamburg Aviation will also be able to generate a lot of meeting business through Airbus.”
Mr. Hans Kennedie, President and CEO of Golden Tulip Hospitality Group concludes: “It gives me great pleasure to welcome this Hotel into our family. The Golden Tulip Hamburg Aviation will not only strengthen the brand within the Hamburg and German market but also internationally. The success of the Hotel is guaranteed through the location and the implementation of the products the chain offers.”
About AVW AG
In 1978 the company was founded in Buxtehude. Today they manage real-estate value of 660 Millionen Euro. In the north of Germany they have already completed 114 building projects, among others homes, offices, hotels and shopping centers. One of the most known projects is the Airbus Technologiepark. AVW is currently planning an expansion into whole of Germany and also Austria.
Finkenwerder -
Zwischen der Grundsteinlegung Ende Februar bis zur Einweihung voraussichtlich zu Silvester dieses Jahres werden nur zehn Monate Bauzeit liegen. Der Zeitplan paßte auch gestern. Da wurde auf Finkenwerder, am Ende des Hein-Saß-Weges, das Richtfest für das gut 18 Millionen Euro teure Vier-Sterne-Hotel "Golden Tulip Hamburg Aviation" gefeiert.
Ein wichtiges Ereignis für den Airbus-Werksstandort und ein wichtiges Ereignis für die ganze Stadt. Darauf wiesen in Festansprachen zahlreiche Redner hin, darunter Hamburgs Staatsrat Gunther Bonz, der Airbus-Standortleiter Ulrich Krehahn, Bauherr Frank H. Albrecht von der AVW AG, Geldgeber Dr. Dierk Ernst von der Hannover Leasing GmbH & Co.KG sowie Hans W.R. Kennedie, Präsident der Golden Tulip Hotels. Während an den anderen Airbus-Standorten Toulouse und Blacnac 13 Hotels im näheren Umkreis vorhanden sind, hatte Finkenwerder für die Ingenieure und Techniker der Airlines, für Flugzeug-Crews, Besucher des Trainings Centers und Gäste bislang nicht viel zu bieten.
Das Hamburg Aviation Hotel wird über 165 Zimmer, fünf Suiten und mehrere Konferenzräume verfügen Das Restaurant wird internationale Küche bieten. Die Lage des Hotels am Ende des Hein-Saß-Weges ist nur die eine Seite. Hier stehen viele Gewerbebauten, darunter das frühere HDW Hochhaus. Die andere Seite bietet deutlich reizvolleren Ausblick: Direkt zu Füßen liegt das südliche Elbufer mit Fähranleger, und am anderen Elbufer liegen der Fähranleger Teufelsbrück und die Häuser der Elbchaussee. Beide Fähranleger werden als Bindeglied zwischen dem Norden und dem Süden der Stadt angesehen. Das Hotel schafft etwa 50 Arbeitsplätze. Direktor des Hotels wird Jan-Patrick Krüger (34) aus Hollern-Twielenfleth, der bislang stellvertretender Direktor des Elysee Hamburg war.
Die Verträge für die Randbebauung des Schiffbrückenplatzes sind geschlossen. Bürgermeister Andreas Breitner und Investor Frank Albrecht haben sie gestern im Senatszimmer unterschrieben. Albrecht hat weiter gehendes Engagement in der Stadt angekündigt. „Ein schöner Tag für die Stadt“, sagte Bürgermeister Andreas Breitner. Er lobte den Plan von Albrecht, ein hochklassiges Angebot für Kunden am Schiffbrückenplatz zu bieten. Albrecht habe in anderen Städten bewiesen, dass er ein solches Projekt verwirklichen könne. In zwei Geschossen sollen am Schiffbrückenplatz Verkaufs-, Gastronomie- und Büroflächen von insgesamt 5.600 Quadratmeter entstehen, sagt Albrecht. Er wolle zwölf Millionen Euro investieren. Mit drei Hauptmietern seien 70 Prozent der Fläche belegt.
Nun steht dem Bau des Hotels in Finkenwerder auf der Rüsch-Halbinsel wohl wirklich nichts mehr im Wege: Gestern wurde der Grundstein für das "Golden Tulip Hamburg Aviation" Hotel gelegt. Investor Frank H. Albrecht, dessen Unternehmen AVW das Gelände neben dem Büroturm der ehemaligen HDW von der Stadt erwarb, zeigte sich erleichtert. Seit 1992 gab es Pläne für ein Hotel an dieser Stelle. Erst machte die Krise bei Airbus die Pläne unsicher, später allerlei Bürokratie, zuletzt ging es um den Schutz eines Trockenrasens, der sich über die Jahre auf der Brache angesiedelt hatte. Doch nun soll Silvester schon im Hotel, dessen Größe, Gestaltung und auch Name Wandlungen durchgemacht hat, gefeiert werden.
Rund 18 Millionen Euro sollen in den Bau des Vier-Sterne-Hauses mit 170 Zimmern, darunter fünf Suiten, mit Restaurant, Tagungsräumen und Fähranleger vor der Tür investiert werden. Gemanagt wird das Hotel unter dem Namen des Konzerns Golden Tulip.
Beim Blick auf die Stirnseite des Technologieparks auf der Rüschhalbinsel in Finkenwerder, bekommt der Betrachter den Eindruck, ein riesengroßes Schiff komme auf ihn zu. Rund 26 Millionen Euro hat die Albrecht Vermögensverwaltungs AG (AVW) in dieses Projekt investiert. Im Technologiepark auf der Rüschhalbinsel haben sich 50 Firmen angesiedelt. Rund 800 Mitarbeiter arbeiten hier augenblicklich im Auftrag von Airbus. Eine direkte und schnelle Datenübertragung zum Airbus-Werk gewährleisten Fiberglaskabel.
Pinneberg - Jörg Alkemeyer kennt keine Gnade: "Für Zivilisten ist hier kein Durchgang", sagt der 26-Jährige freundlich, aber bestimmt. Die "Zivilisten" - normale Pinneberger Bürger - dürfen die Einkaufspassage im Herzen der Kreisstadt zwischen Rathaus, Finanzamt und Kreissparkassen-Kundencenter erst übermorgen betreten. Bis dahin kommen nur Männer und Frauen ungehindert an Alkemeyer vorbei, die Umzugskisten, Möbel und Werkzeug schleppen oder sich zumindest einen großen Lageplan unter den Arm geklemmt haben.
Bevor aber Pinnebergs Bürgermeister Horst-Werner Nitt und AVW-Chef Frank H. Albrecht am Donnerstag um 9 Uhr das rote Band durchschneiden können, gibts noch reichlich zu tun im vermeintlichen neuen Pinneberger Einkaufsparadies: Im "C&A Kidstore" verteilte Carola Kirsch (50) mit ihren Kolleginnen gestern Baby- und Kinderkleidung in Regale und auf Kleiderständer, in der Buchhandlung Weiland begannen derweil fleißige Hände mit dem Sortieren von Lesestoff, bei Deichmann stapelten Mitarbeiter Schuhkartons bis zur Decke, und in der Passage klebte gestern Evelyne Franz (21) Plastikblätter an drei Meter hohe Deko-Bäume, die im Einkaufszentrum für angenehme Atmosphäre sorgen sollen.
Weitere Geschäfte, die nach Angaben der Albrecht Vermögensverwaltungs-AG (AVW) ab Donnerstag auf Kundschaft warten werden, sind das Erlebniskaufhaus "Strauss Innovation", die Firma "Jan Jacob" (Shirts, Hemden, Accessoires), ein Herrenausstatter, das "Ravensburger Spieleland", die Bäckerei "Allwörden", ein Eiscafé, eine Vinothek sowie drei verschiedene Gastronomiebetriebe. Auch AVW selbst wird in der Passage mit einem größeren Geschäft vertreten sein. Unter dem Namen "Milani" gibts auf knapp 900 Quadratmeter hochwertige Mode, Schuhe, Accessoires, "umgeben von mediterraner Architektur", wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Noch keine Pressemitteilung gibt es für eine anvisierte Geschäftseröffnung der ganz besonderen Art: Im Bereich zwischen Einkaufspassage und der Fachhochschule AKAD wäre Platz für einen Mc-Donald's-Shop. Dem Vernehmen nach will die Fast-Food-Kette dort aber nur Hamburger und Big Mäcs verkaufen, wenn sie gleichzeitig an der Elmshorner Straße an der Autobahnanschlussstelle Pinneberg-Nord einen Drive-in eröffnen kann. Mit diesem Thema werden sich demnächst erneut die Kommunalpolitiker beschäftigen.
Dort wird voraussichtlich auch noch einmal über die Glasüberdachung, die vom Durchgang an der Dresdner Bank bis zur neuen Passage reicht, gesprochen werden. Obwohl die Pläne für dieses Glasdach im zuständigen Stadtentwicklungsausschuss keine Zustimmung fanden, ließ AVW das Dach errichten - ohne eine Baugenehmigung zu haben.
Ab Donnerstag werden in Pinneberg nicht nur Einkaufsbummelanten ihre Freude an den neuen Geschäften haben, sondern auch all diejenigen, die im Rathaus etwas zu erledigen haben: Am Donnerstag soll nämlich in dem Verwaltungsbau wieder weitgehend normaler Betrieb herrschen. Nachdem gestern die Bücherei mit dem Umzug in den neuen Rathausanbau begonnen hat, das Amt für Finanzen gestern umgezogen ist, werden heute die Stadtkasse, das Einwohnermeldeamt und das Ordnungsamt aus dem PiZ in den Verwaltungsbau umziehen.
Harburg - Der Grundstein für den "Wohnpark Außenmühle" ist gelegt. Unter den Gästen der kleinen Feierstunde auf der Baustelle am Kapellenweg waren der Investor und Bauherr, Frank H. Albrecht (AVW Albrecht Vermögensverwaltungs AG), sowie Karin Hinz (agitalis AG) als Vertreterin der Betreibergesellschaft des Alten- und Pflegeheims.
Das Heim mit 107 Pflegeplätzen in fünf Wohnbereichen soll im Sommer 2005 fertig sein. Der zweigeschossige Bau wird eine Fläche von 4300 Quadratmetern haben, die AVW investiert 8,5 Millionen Euro. Die agitalis AG, im Jahr 2000 gegründet, will in dem Heim 80 Arbeitsplätze für Vollzeit-, Teilzeit- und Minijobkräfte anbieten.
Hamburg - Heinrich Quast steckt in den Vorbereitungen für die Einweihung seiner Produktionserweiterung auf der Rüschhalbinsel. 800 Quadratmeter hat er zusätzlich bezogen und damit seinen Betrieb, die Heinrich Quast Sonderdrehteile GmbH, auf 2600 Quadratmeter erweitert. Heute wird das neue Areal eingeweiht. "Wenn mir die Industrie entsprechend Aufträge gibt, werde ich mehr Mitarbeiter einstellen", sagt Quast dem Abendblatt. Als Erstes will er seine Auszubildenden übernehmen. "Personal gibt es auf dem Markt kaum", bedauert Quast, der vor allem CNC-Dreher oder -Fräser beschäftigt. Bislang fertigen 28 Mitarbeiter Schrauben, Dübel und andere Verschleißteile extra für die Luftfahrtindustrie. Der größte Auftraggeber ist in der Nachbarschaft: das Airbus-Werk.
Quast ist kein Einzelfall: Seit etwa drei Jahren entwickelt sich die Rüschhalbinsel zum Hightech-Park für Zulieferfirmen und Ingenieurbüros, die für Airbus arbeiten, wie Ina Klotzhuber, Sprecherin der HWF Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, dem Abendblatt sagt. Zum Beispiel der Airbus Technologie-Park (ATP), den die Buxtehuder Albrechtvermögensverwaltungs-Gesellschaft (AVW) errichtet hat. "Alles vermietet", sagte eine AVW-Sprecherin dem Abendblatt. Vor allem Ingenieurbüros und Verkaufsniederlassungen haben sich dort angesiedelt. 60 Firmen mit 600 Mitarbeitern finden in dem 20 000 Quadratmeter großen Komplex Platz.
In unmittelbarer Nähe entstehen von AVW gebaute Büroflächen nebst Casino, das die Mitarbeiter der Firmen auf der Halbinsel versorgen soll. In direkter Nachbarschaft vom ehemaligen HDW-Hochhaus wird das Airbus First Flight Hotel mit eigenem Fähranleger entstehen. Gepachtet wird es von Gert Prantner, dem langjährigen Direktor des Hamburger Hotels Vier Jahreszeiten. In der Nähe ist auch das AMTC, ein Trainingscenter, in dem Airbus unter anderem Techniker von Zulieferern schult und Mitarbeiter von Fluggesellschaften, die Airbus-Kunden sind.
Schon jetzt beherbergt die Rüschhalbinsel 1500 Mitarbeiter bei rund 60 Zulieferern. Zum Beispiel die Firma Dasell, die 300 Jobs geschaffen hat. Dasell ist als Spezialist für Waschbereiche und Toiletten in der Flugzeuginnenausstattung tätig. Die Firma Tamcke baut Hebebühnen, um die so genannten Kalotten (drucksichere Abschlüsse) an den Maschinen anzubringen. Sie hat 25 Mitarbeiter, während beim Farben- und Lackspezialisten PRC etwa 30 Beschäftigte arbeiten - genauso viel wie bei Goodrich, einem Hersteller von Triebwerksverkleidungen. Viele Zulieferer, die bereits seit Jahren für Airbus arbeiten, sitzen auf dem Gelände der Firma Heins.
Neu wird in diesem Jahr das Cabin Equipment Center (CEC) entstehen, ein Gemeinschaftsunternehmen der Bremer Leschaco Aircargo GmbH und der Hamburger Buss-Gruppe. Das CEC wird sich auf Teile wie Flugzeugsitze, Küchen, Teppiche und Gepäckfächer konzentrieren, die nach den Wünschen der Fluggesellschaften gefertigt werden. Ein Lager, das in Hausbruch von der Hamburger PGH Planungsgesellschaft Holzbau und der Bremer Stute Verkehrs AG betrieben wird, liefert künftig Flugzeugteile just-in-time an die Firmen auf der Rüschhalbinsel. Ein Highlight wäre ein Aviation-Center für die Vertreter der Airlines und Interessenten, die sich anschauen wollen, was der Luftfahrtstandort Hamburg alles bietet. Airbus prüft dies, hat sich aber noch nicht entschieden.
Die meisten Flächen dort gehören der Stadt. Nicht nur Airbus-Zulieferer sollen sich ansiedeln, sondern auch andere Betriebe aus Finkenwerder.
Winsen - "Überall trifft man auf Abbruch, aber in Winsen gibt es Aufbruch", lobte Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) bei der Eröffnung des Gründerzentrums Winsen am Dienstagabend. Auf 3000 Quadratmetern können sich rund 40 Existenzgründer niederlassen, elf haben es bereits getan, darunter zahlreiche Frauen. Sie profitieren von maßvollen Mieten, schlichter aber zweckmäßiger Einrichtung und gemeinsam zu nutzenden Angeboten wie Konferenzraum und Sekretariat.
Die Stadt Winsen, die Sparkasse Harburg-Buxtehude und die Albrecht Vermögensverwaltungs-AG (AVW) aus Buxtehude sind die Betreiber des Zentrums, das für drei Millionen Euro auf dem Gelände einer ehemaligen Bundesgrenzschutz-Kaserne errichtet worden ist. Ergänzt wird es durch ein neuartiges Art-Business-Center, das Künstler der Region aufnehmen und fördern soll.
Die Einrichtung eines Gründerzentrums soll zu mehr Arbeitsplätzen führen und langfristig die Wirtschaftskraft der Stadt an der Luhe stärken. "Wir waren lange nur die Stadt zum Wohnen im Grünen für Menschen, die in Hamburg oder dem Landkreis Harburg arbeiteten", heißt es bei der Stadtverwaltung.
Das neue Vegesacker Einkaufszentrum Haven Höövt strebt seiner Fertigstellung entgegen. Am Donnerstag betonten der Vorstandsvorsitzende des Investors AVW AG (Buxtehude), Frank Albrecht, Ortsamtleiter Rainer Kammeyer und der für die Vermietung der Flächen zuständige AVW-Abteilungsleiter Steffen Höhn, "alles wird rechtzeitig fertig". Albrecht geht davon aus, die 90-Millionen-Euro-Investition wie geplant im Frühjahr 2003 eröffnen zu können: "Wir planen derzeit mit dem 23. März."
Die zur Verfügung stehenden Einzelhandels- und Freizeit-Flächen sollen jedoch bereits im Dezember voll vermietet sein. Besonders stolz ist Höhn auf den Abschluss mit der schwedischen Textilkette Hennes & Mauritz, die auf rund 2000 Quadratmeter Fläche im Haven Höövt vertreten sein werden. Dazu wird der Bremer Stadtteil der wohl erst zweite norddeutsche Filial-Standort des bisher hauptsächlich im süddeutschen Raum operierenden Babyartikel-Versandhauses Baby-Walz. Das Unternehmen hatte erst vor wenigen Wochen seine Niederlassung in der Hamburger Innenstadt eröffnet. "Über diesen Kontakt sind wir auch mit dem Spieleverlag Ravensburger ins Gespräch gekommen", erklärt Höhn. Die Folge: Ravensburger wird im Haven Höövt seine schon aus anderen Einkaufzentren bekannte "Kinderwelt" installieren, eine Art Kindergarten, welcher auch für Familien offensteht, die nicht im Shoppingcenter einkaufen wollen.
Die AVW AG bekräftigte nochmals, im Haven Höövt einen Multifunktionssaal einrichten zu wollen, in dem an vier Tagen die Woche auch Kinofilme gezeigt werden. "Wir streben in den Zusammenhang eine Kooperation mit der Lübecker Kieft & Kieft-Gruppe an, wollen aber ausschließlich hochwertiges Programmkino anbieten", so Vorstandschef Albrecht gegenüber der WELT. Darüber hinaus sollen in dem 200 Plätze bietenden Saal aber auch Podiumsdiskussionen, Parteitage oder Ähnliches stattfinden.
Der erste Bauabschnitt des AirbusTechnologie Parks (ATP) auf der Rüschhalbinsel in Finkenwerder ist fertig gestellt. Für den zweiten Bauabschnitt kann Richtfest gefeiert werden. Bauherr und Investor der Projekte ist die Albrecht Vermögensverwaltungs-AG (AVW) in Buxtehude, die als weitere Bauten ein Hotel, ein Welcome Center und Maintenance Trainings Center errichten wird. Insgesamt entstehen rund 20.000 Quadratmeter Büro-, Konstruktions-, Produktions- und Lagerfläche für Zulieferer, Mitarbeiter und Kunden von Airbus. "Bis heute haben sich schon 50 Betriebe mit 600 hochwertigen Arbeitsplätzen hier niedergelassen", sagte Hans-Joachim Gante, Vorsitzender der Geschäftsführung der Airbus Deutschland GmbH. Allein 23 Zulieferer ziehen vom Airbus-Gelände auf die Rüschhalbinsel um. Alle Betriebe stellen hochwertige Systemkomponenten für Airbus-Flugzeuge her, sowohl für die laufenden Programme als auch für den künftigen Großraum-Airbus A 380.